27|05|2020

Platz 3 im Weitsprung für Kathi - Maike über 400 Meter auf Platz 6

Letzter Test vor der Bayerischen Meisterschaft mit 7,94 s über 60 m

(25.01.2020) Gemischte Bilanz beim Munich Indoor: Mit 5,54 Metern im Weitsprung und der Endlaufteilnahme über 60 Meter war Katharina Vogl gut dabei, und trotzdem nur halb zufrieden. Maike Hermann lief trotz fehlender Tempoläufe die doppelte Hallenrunde in 68,52 Sekunden.

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"Schneller als vor zwei Wochen", hatte Trainerin Sabine Osenberg den Anlauf von Kathi gesehen, doch was nach einem Vorteil klingt, erwies sich als tückische Herausforderung: "Mit dem Anlauf waren wir heute gar nicht zufrieden." Der erste Sprung war erfreulicher Weise dennoch mit 5,54 Metern weit genug, um sich die Endkampfteilnahme der besten 8 Springerinnen zu sichern. Danach wollte es aber nicht mehr richtig klappen mit dem Absprung, nur ein weiterer gültiger Sprung (5,49 Meter) gelang der 20-Jährigen Hohenpeißenbergerin im weiteren Verlauf. Beim letzten Sprung war die Weite wieder da, nur hatte Kathi diesmal knapp übertreten. Am Ende reichten die 5,54 Meter aus dem ersten Versuch für Rang 3 hinter Isabel Mayer und Anna-Lena Obermaier vom SWC Regensburg, die mit 5,89 und 5,73 m die vorderen Plätze belegten.

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Die verbesserte Schnelligkeit machte sich dann auch über 60 Meter bemerkbar. Im Vorlauf zeigt Kathi trotz eines verhaltenen Starts eine souveräne Leistung und lief mit 7,94 Sekunden ins Ziel. Das reichte sogar für das A-Finale in einem international besetzten Feld. Im Finale hatte Kathi allerdings eine ungewollte Premiere. Unmittelbar vor dem Startschuss sorgte ein kurzes Zucken für die Disqualifikation. "Mein erster Fehlstart überhaupt", stellte die Athletin fest. So wissen wir nicht, wie schnell Kathi im Endlauf hätte laufen können.

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Am nächsten Wochenende werden die Karten neu gemischt: Bei den Bayerischen Mesterschaften an gleicher Stelle wird Kathi über 60 m und im Weitsprung antreten.

Für Maike Hermann standen diesmal die 400 Meter an. Nach dem 200-m-Start am vergangenen Wochenende ging die 18-Jährige nun über die doppelte Distanz an den Start. Nach 33 Sekunden war die erste Runde absolviert, und Maike hatte sich ihre Körner gut eingeteilt: Nach 68,52 Sekunden erreichte sie Platz 6. "Trotz einiger fehlender Tempoläufe", wie Sabine Osenberg feststellte, "hat sie das Rennen taktisch klug gestaltet. Das ist für die 400 Meter in der Halle eine gute Leistung."

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